Da kann man seinen Abend so schlicht planen: Mann schaut Fußball, Frau W. schreibt einen neuen Blogpost...ein Knall... und alles kommt anders.
Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Opfern der Anschläge in Paris, sowie ihren Familien. Mir fehlen die Worte für die Schrecken, die sie erlebt haben müssen und die Angst, die sie verspüren werden...
Ich schließe sie in meine Gebete ein!
Neben all dem, erscheint alles andere so unwichtig und ich nehme Abstand davon, heute bunte Bilder und Geschichten aus unserer heilen Waldorf-Welt zu zeigen.
Traurige, erschrockene und entsetzte Grüße,
Eure Frau Wurzelzwerg
Samstag, 14. November 2015
Mittwoch, 11. November 2015
St. Martin
Teilen macht Spaß!
Das ist hier bei uns ein richtiges Schlagwort - und wohl auch gerade in großen und auch kleinen (Groß)Familien eine nicht wegzudenkende Regel.
Während dies das ganze Jahr über mal besser, mal schlechter klappt, wird das Teilen am Martinstag von den Wurzelkinder gerne zelebriert. Schließlich ist Martin, der Soldat, der so selbstlos sein Geld mit den Armen und seinen Mantel mit dem Bettler teilt, ein echtes Vorbild.
St. Martin feiern wir in der Wurzelfamilie gleich 2x: Einmal mit Laternenumzug und Basar im Kindergarten und einmal mit Martinszug und Lagerfeuer in der Schule.
Das Highlight der Kinder ist jedes Mal das Martinsspiel - die Vorschulkinder führen es in der Kirche auf. Während die anderen Kinder und die Gemeinde singen, kann man sehen, wie der arme Bettler (in diesem Jahr das überaus stolze Wurzelbübchen) in Lumpen die vorübergehenden Menschen um eine milde Gabe anfleht. Niemand beachtet ihn, bis Martin auf seinem Pferd angeritten kommt und dem armen Mann endlich eine Hälfte seines durch einen Schwerthieb geteilten Mantels schenkt.
Diese Geschichte fasziniert die Wurzelkinder einfach: Wieso laufen alle Menschen am Bettler vorbei? Sie sehen doch, wie sehr er friert! Schau mal! Martin schneidet seinen Mantel kaputt, nur damit der Bettler nicht mehr frieren muss! Und vor allem: Martin gibt sein Schwert dem König zurück - er will nicht mehr KÄMPFEN, er will lieber HELFEN!
Da kann man als Mutter das ganze Jahr über versuchen zu erklären, dass, wenn man seine Sachen teilt, man zwar augenscheinlich erst einmal weniger für sich selbst hat, aber diese geteilte Freude, letztlich doppelte Freude bedeutet, da man sich GEMEINSAM freuen kann. Man kann immer wieder nach neuen Beispielen suchen, sich den Mund franselig reden - oder man schaut sich das Martinsspiel an und auf einmal ist den Kindern alles klar. Die Martinslegende scheint einfach einen besonderen Zugang zu den Herzen der Kinder zu haben.
Vielleicht ist es auch der Zauber der Laternen, der diesen direkten Zugang möglich macht?
Neben Michaeli ist das Martinsfest ein weiteres Lichterfest, dass uns Kraft geben soll in der nun immer dunkler werdenden Welt. Das Licht der Laternen symbolisiert das Licht in uns, welches wir in die Welt tragen wollen, um uns, wie auch andere zu stärken und Hoffnung zu schenken - ein kleines Licht in der Dunkelheit...
Und um Euch noch ein wenig den Tag zu erhellen, hier ein paar kleine Impressionen von unserem Martinsfest:
Euch allen wünsche ich ein strahlendes Licht in Euren Herzen, sowie Kraft und Hoffnung in der Dunkelheit,
Eure Frau Wurzelzwerg
P.S.: Denkt immer daran: TEILEN MACHT SPAß!!!
Das ist hier bei uns ein richtiges Schlagwort - und wohl auch gerade in großen und auch kleinen (Groß)Familien eine nicht wegzudenkende Regel.
Während dies das ganze Jahr über mal besser, mal schlechter klappt, wird das Teilen am Martinstag von den Wurzelkinder gerne zelebriert. Schließlich ist Martin, der Soldat, der so selbstlos sein Geld mit den Armen und seinen Mantel mit dem Bettler teilt, ein echtes Vorbild.
St. Martin feiern wir in der Wurzelfamilie gleich 2x: Einmal mit Laternenumzug und Basar im Kindergarten und einmal mit Martinszug und Lagerfeuer in der Schule.
Das Highlight der Kinder ist jedes Mal das Martinsspiel - die Vorschulkinder führen es in der Kirche auf. Während die anderen Kinder und die Gemeinde singen, kann man sehen, wie der arme Bettler (in diesem Jahr das überaus stolze Wurzelbübchen) in Lumpen die vorübergehenden Menschen um eine milde Gabe anfleht. Niemand beachtet ihn, bis Martin auf seinem Pferd angeritten kommt und dem armen Mann endlich eine Hälfte seines durch einen Schwerthieb geteilten Mantels schenkt.
Diese Geschichte fasziniert die Wurzelkinder einfach: Wieso laufen alle Menschen am Bettler vorbei? Sie sehen doch, wie sehr er friert! Schau mal! Martin schneidet seinen Mantel kaputt, nur damit der Bettler nicht mehr frieren muss! Und vor allem: Martin gibt sein Schwert dem König zurück - er will nicht mehr KÄMPFEN, er will lieber HELFEN!
Da kann man als Mutter das ganze Jahr über versuchen zu erklären, dass, wenn man seine Sachen teilt, man zwar augenscheinlich erst einmal weniger für sich selbst hat, aber diese geteilte Freude, letztlich doppelte Freude bedeutet, da man sich GEMEINSAM freuen kann. Man kann immer wieder nach neuen Beispielen suchen, sich den Mund franselig reden - oder man schaut sich das Martinsspiel an und auf einmal ist den Kindern alles klar. Die Martinslegende scheint einfach einen besonderen Zugang zu den Herzen der Kinder zu haben.
Vielleicht ist es auch der Zauber der Laternen, der diesen direkten Zugang möglich macht?
Neben Michaeli ist das Martinsfest ein weiteres Lichterfest, dass uns Kraft geben soll in der nun immer dunkler werdenden Welt. Das Licht der Laternen symbolisiert das Licht in uns, welches wir in die Welt tragen wollen, um uns, wie auch andere zu stärken und Hoffnung zu schenken - ein kleines Licht in der Dunkelheit...
Und um Euch noch ein wenig den Tag zu erhellen, hier ein paar kleine Impressionen von unserem Martinsfest:
Euch allen wünsche ich ein strahlendes Licht in Euren Herzen, sowie Kraft und Hoffnung in der Dunkelheit,
Eure Frau Wurzelzwerg
P.S.: Denkt immer daran: TEILEN MACHT SPAß!!!
Donnerstag, 5. November 2015
"Es lebe die Langeweile!" oder "Ein Hoch auf den Alltag!"
So schön diese Zeit des Jahres mit all ihren Besonderheiten und Feiertagen ist, so wuselig und manchmal auch stressig ist sie.
Für Vieles bleibt wenig Zeit und selbst unser Alltag wird stark von St. Martin und Co beeinflusst. Da gilt es Laternen zu basteln, Dinge für den Schul- und den Kindergartenbasar vorzubereiten, Lieder werden geübt, das Martinsspiel geprobt und nebenher gibt es noch die Hausaufgaben der Wurzelbuben, sowie etliche Ausflüge und Nachmittagstermine für das Wurzelbüblein - schließlich ist er nun ein Vorschulkind.
All dies macht Spaß, die Wurzelkinder sind mit Eifer und Begeisterung dabei, dennoch fehlt mir in solch wuseligen Zeiten auch immer mal wieder unser "langweiliger", normaler Alltag.
Für das Handarbeiten sind die Wurzelkinder nun oft zu müde gewesen und ich muss gestehen, dass unsere Tage für größere Projekte derzeit leider viel zu voll gepackt sind.
Um so mehr genieße ich die kleinen Alltäglichkeiten, die uns geblieben sind - unser gemeinsames Kochen zum Beispiel.
Die Kinder schälen Kartoffeln, wiegen ab, würzen, schlagen Eier auf, messen ab usw...
Es ist schon fast besinnlich ruhig in der Küche in diesen Momenten. Alle konzentrieren sich auf ihre Aufgaben und selbst das Wurzelmädchen will nun Kartoffeln schälenund nicht nur mit den Schalen spielen. Es entstehen die tollsten Gespräche, teilweise richtig philosophisch (rund um Allerheiligen). Meine Aufgaben waren lediglich das Schneiden der Zwiebeln und das Anbraten - und geschmeckt hat es am Ende auch allen. Was will man mehr!?
Ich bin immer erstaunt, dass viele Menschen glauben, man könne Kindern nur etwas bieten, nur etwas gemeinsam erleben und lernen, wenn man aufwendigste Ausflüge unternimmt, sein gewohntes Umfeld verlässt und abenteuerliche Aktivitäten plant. Natürlich ist so etwas toll - ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, wir hätten an solchen Aktivitäten keinen Spaß - aber ich halte sie für nettes Beiwerk.
Ein liebevoll gestalteter Alltag mit kleinen und größeren Aktivitäten/Aufgaben/Beschäftigungen, ein Spaziergang in der Nachbarschaft, ein Tag im eigenen Garten und natürlich möglichst viiiiiiieeeel freies Spiel und gerne auch mal Langeweile, aus der so wundervolle Spielsituationen entstehen... das sind die Dinge, die in meinen Augen wichtiger sind, die Dinge, die Erinnerungen schaffen.
Und dies besonders in so wuseligen Zeiten, wie gerade jetzt bei uns.
Da kann das Zubereiten einfacher Reibekuchen schon mal zum Ruhepol einer ganzen Wurzelfamilie werden.
Ich wünsche Euch eine stressfreie Restwoche und einen entspannten Start ins Wochenende,
Eure Frau Wurzelzwerg
Für Vieles bleibt wenig Zeit und selbst unser Alltag wird stark von St. Martin und Co beeinflusst. Da gilt es Laternen zu basteln, Dinge für den Schul- und den Kindergartenbasar vorzubereiten, Lieder werden geübt, das Martinsspiel geprobt und nebenher gibt es noch die Hausaufgaben der Wurzelbuben, sowie etliche Ausflüge und Nachmittagstermine für das Wurzelbüblein - schließlich ist er nun ein Vorschulkind.
All dies macht Spaß, die Wurzelkinder sind mit Eifer und Begeisterung dabei, dennoch fehlt mir in solch wuseligen Zeiten auch immer mal wieder unser "langweiliger", normaler Alltag.
Für das Handarbeiten sind die Wurzelkinder nun oft zu müde gewesen und ich muss gestehen, dass unsere Tage für größere Projekte derzeit leider viel zu voll gepackt sind.
Um so mehr genieße ich die kleinen Alltäglichkeiten, die uns geblieben sind - unser gemeinsames Kochen zum Beispiel.
Die Kinder schälen Kartoffeln, wiegen ab, würzen, schlagen Eier auf, messen ab usw...
Es ist schon fast besinnlich ruhig in der Küche in diesen Momenten. Alle konzentrieren sich auf ihre Aufgaben und selbst das Wurzelmädchen will nun Kartoffeln schälen
Ich bin immer erstaunt, dass viele Menschen glauben, man könne Kindern nur etwas bieten, nur etwas gemeinsam erleben und lernen, wenn man aufwendigste Ausflüge unternimmt, sein gewohntes Umfeld verlässt und abenteuerliche Aktivitäten plant. Natürlich ist so etwas toll - ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, wir hätten an solchen Aktivitäten keinen Spaß - aber ich halte sie für nettes Beiwerk.
Ein liebevoll gestalteter Alltag mit kleinen und größeren Aktivitäten/Aufgaben/Beschäftigungen, ein Spaziergang in der Nachbarschaft, ein Tag im eigenen Garten und natürlich möglichst viiiiiiieeeel freies Spiel und gerne auch mal Langeweile, aus der so wundervolle Spielsituationen entstehen... das sind die Dinge, die in meinen Augen wichtiger sind, die Dinge, die Erinnerungen schaffen.
Und dies besonders in so wuseligen Zeiten, wie gerade jetzt bei uns.
Da kann das Zubereiten einfacher Reibekuchen schon mal zum Ruhepol einer ganzen Wurzelfamilie werden.
Ich wünsche Euch eine stressfreie Restwoche und einen entspannten Start ins Wochenende,
Eure Frau Wurzelzwerg
Dienstag, 27. Oktober 2015
Es war einmal... Märchenstunde in der Wurzelwerkstatt
Immer wieder werde ich gefragt, warum ich den Kindern so gerne Märchen vorlese und erzähle - und warum diese sie auch so gerne hören (schließlich gibt es doch viel modernere Geschichten für Kinder!).
Tja, und dann gerate ich ins Schwärmen. Darüber, wie die Wurzelkinder zur Ruhe kommen und aufmerksam zuhören. Darüber, wie Märchen die Fantasie beflügeln, das Vertrauen stärken und den Glauben und die Hoffnung wecken, dass am Ende eben doch alles gut werden kann, wenn man nur daran glaubt und auch etwas dafür tut. Darüber, wie Märchen ganz nebenbei noch den Wortschatz erweitern - und dies nicht einfach nur um "Worte", sondern um "schöne Worte", "besondere Worte". In Märchen malt die Sprache Bilder. (Ich gerate schon wieder ins Schwärmen) Und schließlich schwärme ich davon, wie Märchen die Empathie in den Wurzelkindern weckt. Sie fühlen mit, kämpfen mit, leiden mit und freuen sich mit den Protagonisten des jeweiligen Märchens und werden so befähigt, sich auch in andere Menschen einzufühlen, mitzufühlen und adäquat zu handeln.
Wir sagen hier immer: "Bücher sind Schätze!" und so gehen wir auch mit ihnen um. Behutsam, sorgfältig - und für Märchenbücher gilt dies ganz besonders. Sie machen es uns aber auch besonders leicht als Schätze wahrgenommen zu werden, so "besonders" wie sie oft daher kommen mit ihren schönen Zeichnungen und zum Teil auch kalligraphischen Lettern.
Im Herbst und Winter haben unsere Märchenstunden zudem einen besonderen Zauber.
Draußen dunkelt es immer mehr, man spürt schon beim Blick aus dem Fenster eine gewisse Kälte.
Setzt man sich nun mit dem "Märchenschatz" vor den brennenden Kamin, oder in einen von Kerzen erleuchteten Raum, entsteht diese besondere Stimmung: "Märchenstimmung".
Noch schöner, als das Vorlesen von Märchen, ist das Erzählen dieser wundervollen Geschichten.
Mit Augenkontakt und durch Gestik und Mimik verstärkt, wirkt die Moral und das phantastische Erlebnis im Kind noch viel länger nach.
Bei den Wurzelkindern konnte ich beobachten, dass sie nach dem Erzählen eines Märchens dieses viel häufiger in ihr Spiel einfließen lassen, als beim reinen Vorlesen.
Da wird die "Ostheimer-Kiste" im Kinderzimmer fleißig nach den rechten Figuren durchsucht und es fallen Worte wie "Ross", "holde Maid" und "garstiger Frosch" - dies sind mit die schönsten Momente zum Mäuschen spielen, strickend in einer Ecke des Raumes oder kochend von der Küche aus. Wie sie in verschiedene Rollen schlüpfen, wie ich beim Erzählen, ihre Stimmen verstellen und selbst dem Wurzelmädchen bedeutungsvolle Rollen zuweisen, wie beispielsweise den 7. Zwerg, der seither leider verschollen ist (er ist wohl gerade verreist ;) ).
Nicht, dass es eine Rolle spielt, (da ich ja selbst den Wert der Märchen für die Wurzelkinder sehe und aktiv erleben darf) aber hier noch ein paar Zitate schlauer Männer über den Wert von Märchen:
“…Da ist es ja so, dass wir durch die Anthroposophie wieder lernen, an die Legenden, an die Mythen selber zu glauben, weil sie in der Imagination die höhere Wahrheit ausdrücken.”
Rudolf Steiner
“Wenn du intelligente Kinder willst, lies ihnen Märchen vor. Wenn du noch intelligentere Kinder willst, lies ihnen noch mehr Märchen vor.”
Albert Einstein
“Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgend einem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!”
Friedrich Wilhelm Nietzsche
In diesem Sinne einen wundervollen Abend und märchenhafte Träume wünscht Euch,
Eure Frau Wurzelzwerg
Freitag, 23. Oktober 2015
Tee-Zeit
Hallo, mein Name ist Frau Wurzelzwerg und ich trinke KEINEN Kaffee...
So, oder so ähnlich würde es in einer Gruppe für aktive Teetrinker wohl laufen.
Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie Kaffee getrunken und mag den Geruch schon nicht. Wir besitzen keine Kaffeemaschine (für Geburtstage hole ich immer eine aus der Gartenhütte...) und spontane Gäste oder Herr Wurzelzwerg (wenn er denn mal Bedarf anmeldet) bekommen nur löslichen Kaffee.
Ich weiß, viele sind jetzt entsetzt, aber in unserer kleinen Küche ist einfach kein Platz für ein Gerät, das nur vollstauben würde (zumal ich ja sooooo gerne noch eine Getreidemühle hätte).
Außerdem trinke ich (fast) ausschließlich Kräutertees - Früchtetees sind nicht so meins, Grüner oder Schwarztee sind aber in Ordnung.
Soviel zu meinem Outing.
Nun aber der eigentliche Grund für diesen Blog-Eintrag: TEE-ZEIT!!!
Im Herbst und Winter schmeckt Tee einfach am Besten und so trinken wir in diesen beiden Jahreszeiten auch besonders viel davon.
Für Herrn Wurzelzwerg und mich ist es schon ein richtiges Ritual:
Die Kinder sind im Bett, er schmeißt den Kamin an und richtet den Tee und dann geht es mit Kuscheldecke und Wollsocken ab auf die Couch, zum Lesen, Fernsehen und für mich natürlich zum Stricken...
Ich habe zu diesem Zwecke hier ein paar schöne, alte Teekannen, die ich von meiner Tante geerbt habe, die leider aber max. 1L fassen und was noch viel schlimmer ist: mein Stövchen ist hin.
Kalter Tee geht zwar auch, aber heiß ist er doch tausendmal besser.
Lange Rede - kurzer Sinn: Ich habe mir eine neue Teekanne inklusive Stövchen gegönnt (mit 1,7L Fassungsvermögen) und weil dem Wurzelbübchen nichts entgeht und er darauf bestanden hat das Design auszuwählen, ist es DIESES SCHMUCKSTÜCK geworden:
Und da das Wetter gerade besonders dazu einlädt, weihen wir die neue Kanne auch gleich mal ein!
Nehmt Euch doch auch ein Tässchen und macht es Euch gemütlich,
Eure Frau Wurzelzwerg
So, oder so ähnlich würde es in einer Gruppe für aktive Teetrinker wohl laufen.
Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie Kaffee getrunken und mag den Geruch schon nicht. Wir besitzen keine Kaffeemaschine (für Geburtstage hole ich immer eine aus der Gartenhütte...) und spontane Gäste oder Herr Wurzelzwerg (wenn er denn mal Bedarf anmeldet) bekommen nur löslichen Kaffee.
Ich weiß, viele sind jetzt entsetzt, aber in unserer kleinen Küche ist einfach kein Platz für ein Gerät, das nur vollstauben würde (zumal ich ja sooooo gerne noch eine Getreidemühle hätte).
Außerdem trinke ich (fast) ausschließlich Kräutertees - Früchtetees sind nicht so meins, Grüner oder Schwarztee sind aber in Ordnung.
Soviel zu meinem Outing.
Nun aber der eigentliche Grund für diesen Blog-Eintrag: TEE-ZEIT!!!
Im Herbst und Winter schmeckt Tee einfach am Besten und so trinken wir in diesen beiden Jahreszeiten auch besonders viel davon.
Für Herrn Wurzelzwerg und mich ist es schon ein richtiges Ritual:
Die Kinder sind im Bett, er schmeißt den Kamin an und richtet den Tee und dann geht es mit Kuscheldecke und Wollsocken ab auf die Couch, zum Lesen, Fernsehen und für mich natürlich zum Stricken...
Ich habe zu diesem Zwecke hier ein paar schöne, alte Teekannen, die ich von meiner Tante geerbt habe, die leider aber max. 1L fassen und was noch viel schlimmer ist: mein Stövchen ist hin.
Kalter Tee geht zwar auch, aber heiß ist er doch tausendmal besser.
Lange Rede - kurzer Sinn: Ich habe mir eine neue Teekanne inklusive Stövchen gegönnt (mit 1,7L Fassungsvermögen) und weil dem Wurzelbübchen nichts entgeht und er darauf bestanden hat das Design auszuwählen, ist es DIESES SCHMUCKSTÜCK geworden:
Und da das Wetter gerade besonders dazu einlädt, weihen wir die neue Kanne auch gleich mal ein!
Eure Frau Wurzelzwerg
Mittwoch, 21. Oktober 2015
Rubys neue Kleider
Ich habe mal wieder meine Stricknadeln gewetzt und ein wenig vor mich hin gestrickt.
Meine kleine Nichte hat nämlich bald Geburtstag und wünscht sich neue Kleidung für ihr Puppenkind "Ruby".
Ganz wichtig waren ihr Schuhe... ach ja, und eine Windel.
Ich hab mich also hingesetzt und einfach mal ein wenig ausprobiert. Da es ja nun kalt wird, bekommt Ruby natürlich kein kurzes Sommerkleidchen, sie würde doch frieren!
Ihre feuerroten Haare schließen zudem zu pinke Kleidung aus - zumindest für meinen Geschmack, meine Nichte hätte da wohl kein Problem mit *lach*
Meine Nichte war übrigens gerade im Urlaub und Ruby machte so lange Urlaub bei mir. Sehr praktisch, weil ich so immer mal schauen konnte, ob auch wirklich alles passt und sitzt.
Allerdings wird Rubys Auszug wohl etwas problematisch - das Wurzelmädchen behauptet steif und fest, Ruby wäre IHR neues Puppenkind. (MEIN Püppi!!!)
Mal sehen, wie wir das dann hinbekommen...
Hier also mal ein paar erste Eindrücke von dem, was mir da von den Nadeln gehüpft ist - alles frei Hand und mit viel Geduld und Spucke:
Ein langes Kleid (Ein einfaches Oberteil + angenehtem Rockteil und Zierknöpfen)
Eine Jacke (ein ähnliches Jäckchen trägt auch Wurzelmädchens Puppe "Gerda", ich musste allerdings ein wenig was an der Größe, den Ärmeln und dem Halsausschnitt ändern...)
Ein Schal (einfach kraus rechts gestrickt mit Knopfloch)
Eine Windel (Ganz einfach Maschenzahl festlegen, erst Abnahmen, dann wieder Zunahmen + 2 Knöpfen)
Ein paar einfache Schuhe (schlicht aus einem Rechteck)
Und so sieht Ruby nun in ihrem neuen Outfit aus
(Ich hoffe, die Kollektion gefällt dem Geburtstagskind)
Meine kleine Nichte hat nämlich bald Geburtstag und wünscht sich neue Kleidung für ihr Puppenkind "Ruby".
Ganz wichtig waren ihr Schuhe... ach ja, und eine Windel.
Ich hab mich also hingesetzt und einfach mal ein wenig ausprobiert. Da es ja nun kalt wird, bekommt Ruby natürlich kein kurzes Sommerkleidchen, sie würde doch frieren!
Ihre feuerroten Haare schließen zudem zu pinke Kleidung aus - zumindest für meinen Geschmack, meine Nichte hätte da wohl kein Problem mit *lach*
Meine Nichte war übrigens gerade im Urlaub und Ruby machte so lange Urlaub bei mir. Sehr praktisch, weil ich so immer mal schauen konnte, ob auch wirklich alles passt und sitzt.
Allerdings wird Rubys Auszug wohl etwas problematisch - das Wurzelmädchen behauptet steif und fest, Ruby wäre IHR neues Puppenkind. (MEIN Püppi!!!)
Mal sehen, wie wir das dann hinbekommen...
Hier also mal ein paar erste Eindrücke von dem, was mir da von den Nadeln gehüpft ist - alles frei Hand und mit viel Geduld und Spucke:
Ein langes Kleid (Ein einfaches Oberteil + angenehtem Rockteil und Zierknöpfen)
Eine Jacke (ein ähnliches Jäckchen trägt auch Wurzelmädchens Puppe "Gerda", ich musste allerdings ein wenig was an der Größe, den Ärmeln und dem Halsausschnitt ändern...)
Ein Schal (einfach kraus rechts gestrickt mit Knopfloch)
Eine Windel (Ganz einfach Maschenzahl festlegen, erst Abnahmen, dann wieder Zunahmen + 2 Knöpfen)
Ein paar einfache Schuhe (schlicht aus einem Rechteck)
Und so sieht Ruby nun in ihrem neuen Outfit aus
(Ich hoffe, die Kollektion gefällt dem Geburtstagskind)
Also mir gefällt sie ja ;)
Habt noch eine schöne Woche,
Eure Frau Wurzelzwerg
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Kurzurlaub an der See oder "Mama, meine Mütze ist weg!"
Soooo, da sind wir wieder!
Nach ein paar sehr erholsamen Tagen an der Nordsee sind wir wieder in heimischen Gefilden angekommen.
Schön war´s - windig, teils stürmisch, kalt, ABER sonnig und entspannt.
Turbulent und unerwartet arbeitsreich war lediglich der Tag der Anreise.
Die Wurzelkinder, die ganz aufgeregt die Wohnung durchstreiften um ihr Spieltäschchen zu packen, ihr liebstes Kuscheltier zu suchen und letztlich noch den Auftrag hatten, sich jeweils ein Halstuch und eine Mütze heraus zu suchen.
Plötzlich der Aufschrei des Wurzelbübleins: "Mama, meine Mütze ist weg!"
Dazu muss man sagen, dass das Wurzelbüblein Wolle nicht gut auf der Haut verträgt (alles kratzt ihn) und er deshalb immer Mützen aus Baumwolle bekommt. Ausleihen vom Wurzelbub fiel damit also weg. Na toll.
Aber was macht man als liebe Mama? Richtig! Man stürzt sich zwischen halb gepackten Taschen in seinen Wollvorrat und strickt "mal eben" eine neue Mütze...
Und weil sie so herrlich schnell von den Nadeln hüpfte, bekam das Wurzelmädchen gleich auch noch eine ... (zu sehen auf den letzten beiden Bildern).
Das Strickmuster der Mütze ist übrigens "Luuk" By Annis Jones the Woolen Horse - zu finden bei ravelry.com .
Und nun noch ein paar Urlaubsimpressionen - natürlich MIT den neuen Mützen ;)
Schwer erholte Grüße,
Eure Frau Wurzelzwerg
Nach ein paar sehr erholsamen Tagen an der Nordsee sind wir wieder in heimischen Gefilden angekommen.
Schön war´s - windig, teils stürmisch, kalt, ABER sonnig und entspannt.
Turbulent und unerwartet arbeitsreich war lediglich der Tag der Anreise.
Die Wurzelkinder, die ganz aufgeregt die Wohnung durchstreiften um ihr Spieltäschchen zu packen, ihr liebstes Kuscheltier zu suchen und letztlich noch den Auftrag hatten, sich jeweils ein Halstuch und eine Mütze heraus zu suchen.
Plötzlich der Aufschrei des Wurzelbübleins: "Mama, meine Mütze ist weg!"
Dazu muss man sagen, dass das Wurzelbüblein Wolle nicht gut auf der Haut verträgt (alles kratzt ihn) und er deshalb immer Mützen aus Baumwolle bekommt. Ausleihen vom Wurzelbub fiel damit also weg. Na toll.
Aber was macht man als liebe Mama? Richtig! Man stürzt sich zwischen halb gepackten Taschen in seinen Wollvorrat und strickt "mal eben" eine neue Mütze...
Und weil sie so herrlich schnell von den Nadeln hüpfte, bekam das Wurzelmädchen gleich auch noch eine ... (zu sehen auf den letzten beiden Bildern).
Das Strickmuster der Mütze ist übrigens "Luuk" By Annis Jones the Woolen Horse - zu finden bei ravelry.com .
Und nun noch ein paar Urlaubsimpressionen - natürlich MIT den neuen Mützen ;)
Schwer erholte Grüße,
Eure Frau Wurzelzwerg
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