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Freitag, 20. Mai 2016

Vom Wurzelmädchen und Geburtstagspüppchen

GOTT gebe dir
für jeden Sturm einen Regenbogen,
für jede Träne ein Lachen,
für jede Sorge eine Aussicht
und eine Hilfe für jede Schwierigkeit.
Für jedes Problem, das das Leben schickt,
einen Freund, es zu teilen,
für jeden Seufzer ein schönes Lied
und eine Antwort auf jedes Gebet.
Irischer Segenswunsch
(Wurzelmädchens Taufspruch)

3 Jahre!
Vor drei Jahren um 16.49 Uhr starteten wir in ein Leben zu 5.
Unglaublich, wie schnell wir uns an unser Wurzelmädchen gewöhnt haben - sie kam an und sofort war es so, als wäre es nie anders gewesen. Selten gab es 2 stolzere große Brüder - und noch seltener eine robustere kleine Schwester, die in einer Seelenruhe alle Liebesbekundungen ihrer Brüder ertrug :)
Nun ist unser kleiner Dickkopf also schon 3 Jahre alt - und sie startete ihren Tag, wie es für sie besser gar nicht sein könnte: Mit Musik, Gesang und Tanz - und dem ein oder anderen Geschenk natürlich.
Am Nachmittag kamen liebe Gäste und sorgten mit guter Laune in fröhlicher Runde trotz trüben Wetters für einen strahlenden Geburtstag.

Einen besonderen Dank möchte ich noch der lieben Barbara von Barbaras Puppenwelt aussprechen. Das unglaublich süße, kleine Puppenmädchen LUCA, welches hier nun vom Geburtstagskind direkt in BÄRBEL umbenannt wurde, erwachte unter ihren liebevollen Händen zum Leben. BÄRBEL(LUCA) wurde direkt geherzt und im neuen Puppenwagen umherkutschiert und ist zusammen mit GERDA gerade in Wurzelmädchens Armen ins Bett gehuscht.

Und ich sinniere nun noch ein wenig über die vielen kleinen und großen Zaubermomente, die wir bereits mit unserem Wurzelmädchen erleben durften und trotz der Wehmut, die ich empfinde, wenn ich daran denke, wie schnell die Zeit wieder einmal vergangen ist, freue ich mich auf viele weitere Erinnerungen mit unserer Tochter und bin stolz darauf, welch selbstbewusster kleiner Wirbelwind in nur 3 Jahren aus unserem jüngsten Wunder geworden ist.






Verträumte und stolze Grüße,
Eure Frau Wurzelzwerg

Sonntag, 15. Mai 2016

Kinderfrei und ein Experiment

Kinderfei! Und das schon seit heute Mittag! Eigentlich schon Grund genug diesen Tag rot im Kalender zu vermerken. Unsere Kinder sind nämlich nicht sehr übernachtungsfreudig. Lediglich bei Oma und Opa oder Tante und Onkel kommt dies gelegentlich mal vor - aber selbst hier lassen sich die Übernachtungen an einer Hand abzählen.
Tja, und was tun WIR an so einem Tag?
Gemütlich haben wir es uns bei dem elendigen Wetter gemacht - sogar den Kamin haben wir angeschmissen und dann haben wir etwas getan, was wir früher so gern getan haben, bevor die 3 Wurzelkinder in unser Leben traten und unsere Welt im Sturm eroberten und auf den Kopf stellten...

... wir haben gemeinsam gekocht - ein bis dato noch unbekanntes Rezept, das uns einfach so vom Foto gefiel.

Sowas machen wir am liebsten, wenn nur wir am Ende das Gekochte essen "müssen". Die zwei Wurzelbuben sind nämlich durchaus sehr kritische Esser.

Aber heute konnten wir uns mutig in ein neues Gericht stürzen.

Bei pinterest begegnet man diesen Rezepten immer wieder und auch in einigen Blogs werden sie angepriesen:

One Pot Gerichte

Wir haben uns eine ganz simple One Pot Pasta ausgesucht - und waren mehr als skeptisch, ob das wohl wirklich schmecken würde am Ende.
Einfach so alles in einen Topf? Und dann nur ab und an Umrühren?

Aber es schmeckt! Und das sogar echt gut!!!

Hier mal unser One Pot Pasta - Rezept:

Zutaten:
500g Spaghetti (halbiert)
400g gehackte Tomaten
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
2 EL Italienische Kräuter
2 EL Olivenöl
1l Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Chilliflocken

*Spaghetti, Tomaten, gehackten Knoblauch, klein geschnippelte Zwiebel, Olivenöl und Kräuter in einen großen Topf geben (ich hab unseren Wok genommen)
* alles mit kochender Gemüsebrühe übergießen
* gute 10 min abgedeckt kochen - alle 2 min umrühren (wir haben es etwas länger kochen lassen und etwas Flüssigkeit zugefügt, da wir die Nudeln gern etwas weicher mögen)
*mit Salz, Pfeffer und Chilli abschmecken


Wer mag, garniert das Ergebnis noch mit Parmesan - oder reicht einen leckeren Salat dazu.
Wir waren auf jeden Fall sehr angetan und nachdem es nicht nur lecker, sondern auch noch schnell und einfach zubereitet ist, wird die One Pot Pasta sicher Einzug in unseren Speiseplan halten.
Variationsmöglichkeiten gibt es genug - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.


Und nun macht euch an die Töpfe - es lohnt sich!

Guten Appetit,
Eure Frau Wurzelzwerg

Dienstag, 15. März 2016

Osterhäschens Lieblingsschmaus

Da ich heute im Auftrag des Elternrates des Kindergartens unterwegs war, der Opa auf die Wurzelkinder aufpasste und ich wenig Zeit zum Kochen hatte, gab es heute mal wieder eines unserer Standard-Lieblings-Notfall-Essen.

Frühlingsrisotto (für etwa 4 Personen)

Zutaten:
etwas Olivenöl
1 Zwiebel
1Knoblauchzehe
2-3Möhren
ein paar Erbsen (frisch oder TK)
ca 1-1,5 l Gemüsebrühe (hier tut es im Notfall auch Instantbrühe)
1 Tasse Rundkornreis (wer keinen teuren Risottoreis kaufen möchte - das Ganze klappt auch prima mit Milchreis ;) )

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in einer tiefen (!) Pfanne in etwas Olivenöl glasig anschwitzen.
Den Reis und die Möhren hinzugeben und kurz mitschwenken. Nun wird das Ganze immer wieder mit Gemüsebrühre aufgegossen, bis der Reis die gewünschte Konsistenz hat. Immer schön umrühren und kurz vor Ende die Erbsen hinzugeben. Fertig!
Wer mag, kann noch mit etwas Pfeffer würzen. Wir essen dazu gern etwas getoasteten Vollkorntoast oder auch Baguette - es schmeckt aber auch einfach so ;)


Ich LIEBE einfache Gerichte, die gesund und lecker sind.
Und wie das Wurzelbübchen feststellte: "Bei so vielen Möhren mag der Osterhase das sicher auch!"

In diesem Sinne,
guten Appetit und frühlingsfrische Grüße,
Eure Frau Wurzelzwerg

Sonntag, 20. September 2015

Das ist der Daumen...

Das ist der Daumen.
Der schüttelt die Pflaumen.
Der hebt sie auf.
Der trägt sie nach Haus.
Und der kleine Schelm isst sie alle, alle auf!

Hach, wieder eine schöne Kindheitserinnerung. Dieses Fingerspiel hat meine Oma früher schon mit mir gespielt, als ich noch klein war. Meist saß ich dabei auf ihrem Schoß und bei der letzten Zeile kitzelte sie mich. So spielen wir es hier mit dem Wurzelmädchen auch. Und selbst der große Wurzelbub lacht sich halb kringelig, wenn er es mit seiner Schwester spielt, vom Wurzelbüblein ganz zu schweigen.

* ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ *

Aber ich schweife ab, ich wollte doch eigentlich etwas über arme, verwaiste, geschenkt-bekommene Pflaumen schreiben und der Frage, was wir nun daraus machen.
Pflaumenkuchen? Ohja, gerne. Aber den müsste ich wohl allein essen, da der Rest der Wurzelfamilie meinen Geschmack da leider nicht teilt. Pflaumenkonfitüre? Da gibt es so viele tolle Rezepte. Aber mit Marmelade sind wir noch so gut eingedeckt. Wie wäre es mit Pflaumenmus? Hmmm, das klingt doch gut! Vor allem, weil ich so viele tolle Rezepte rund um Pflaumenmus gefunden habe.
Das schöne an so Leckereien wie Pflaumenmus ist, dass sie kein starres Rezept benötigen - man/frau kann sich also völlig frei austoben.
Wir haben uns dann so geeinigt: wir machen ein relativ neutrales Mus, dass sich auch gut zum Backen und Kochen eignet und EIN GLAS so, wie die Wurzelkinder es sich wünschen - nämlich mit Schokolade.


Gesagt getan.
Hier mal eine kleine Liste von dem, was wir so alles in unser Mus eingearbeitet haben:
Pflaumen ( ich schätze mal 1,5 kg)
etwas braunen Rohrzucker (150-200g)
einen Schuss weißen Balsamico
Lebkuchengewürz 1 TL
Mark von einer Vanilleschote
und für die Kinder dann noch etwas geriebene Zartbitter-Schokolade (vegan)



Zunächst haben wir die Pflaumen gewaschen und entkernt - mal wieder eine Arbeit, bei der frau wirklich froh ist, wenn ihr viele kleine Hände helfen - und dann püriert. Das sollte aber lieber Mama machen, es sei denn, die Küche benötigt eh einen neuen Anstrich.
Schließlich haben wir die Pflaumenmasse mit den anderen Zutaten etwa 30-35 min bei kleiner Hitze und ständigem Rühren köcheln lassen.
Abschließend wird die kleine Leckerei nur noch in Gläser umgefüllt. -Fertig!-



Ach nein - fast vergessen!
EIN GLAS bekam noch etwas geraspelte Zartbitterschoki untergerührt. Hmmmmmmm! Das schmeckt wirklich gut! Vielleicht sollte ich die Wurzelkinder beim nächsten Mal doch nicht überstimmen?



So, und wenn auch ihr unter akuter Pflaumen-Schwemme oder schenkfreudigen Bekannten mit Pflaumenbäumen leidet, ist Pflaumenmus sicher eine gute Möglichkeit der Lage Herr zu werden!

Viel Spaß beim Nachkochen und/oder selbst Austoben wünscht Euch
Eure Frau Wurzelzwerg


Sonntag, 13. September 2015

Apfelkuchen für das Geburtstagskind

Geburtstag - Familienfest!
Wie schön es ist, gemütlich beisammen zu sitzen, zu reden, zu essen, die Kinder spielen...

Und wenn man dann noch richtig Glück hat, dann ist man an seinem Geburtstag nicht Gastgeber, sondern selbst der Gast, muss sich nicht kümmern und kann einfach seinen Ehrentag genießen.

Gesagt, getan!
Für den besten Wurzelopa (oder in meinem Fall "Papa") die allerbesten Geburtstagswünsche, viel Glück und viel Segen UUUUUUUUUND:

warmer Apfelkuchen - vielleicht mit etwas Sahne, oder doch lieber Vanille-Eis???


Und für alle, die genau so gerne einen einfachen, aber einfach leckeren Apfelkuchen essen, hier das Rezept:

Zutaten:
etwa 400g Äpfel geschält und in Stückchen
200g Margarine (am besten Zimmertemperatur)
200g Zucker
4 Eier - oder Ei-Ersatzpulver-Zubereitung für 4 Eier (nach Packungsanleitung zubereitet)
300g Mehl
1Pck Backpulver
1Prise Salz
1TL Zimt
100ml naturtrüber Apfelsaft

1.)Herd auf 180 °C vorheizen (Umluft 160) und eine Springform mit Backpapier auslegen oder fetten

2.)Margarine und Zucker mit dem Handrührgerät cremig aufschlagen. Dann die Eier (oder die Ei-Ersatzpulver-Zubereitung) nach und nach zugeben und unterrühren.

3.)Mehl, Backpulver, Salz und Zimt vermischen und im Wechsel mit dem Saft zum Teig geben und gut verrühren.

4.)Nun die Hälfte des Teiges in die Springform geben, darauf die Hälfte der Apfelstückchen geben, dann die 2.Hälfte des Teiges darauf verteilen und mit einer Lage Apfelstückchen abschließen.

5.)Die Springform in den vorgeheizten Backofen geben und ca. 45-50 Minuten backen. Macht eine Stäbchenprobe - es darf kein flüssiger Teig mehr am Stäbchen haften. Sollte der Kuchen zu schnell dunkel werden, deckt die Form mit etwas Alufolie ab und lasst den Kuchen so zu Ende backen.

Anschließend den Kuchen aus der Form nehmen und am besten noch warm mit Sahne oder Vanille-Eis genießen!
Er schmeckt aber auch kalt und/oder mit Puderzucker ;)


Guten Appetit und lasst es euch schmecken,
Eure Frau Wurzelzwerg